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Was ist die Kommunale Wärmeplanung?

Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Planungsinstrument für Kommunen, das die Wärmewende, also den Umstieg auf eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung, strukturiert. Ziel ist es, die bisher überwiegend auf Gas und Öl basierende Versorgung schrittweise durch erneuerbare Energien zu ersetzen und unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu werden. Die kommunale Wärmeplanung zeigt, welche Lösungen in den verschiedenen Gemeindegebieten besonders geeignet sind. Dabei werden auch zeitliche, räumliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte mitberücksichtigt.

Nachfolgend finden Sie alles Wissenswerte zum Thema übersichtlich aufbereitet.

Die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung für die Gemeinde Parkstetten wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und den Projektträger Z-U-G gGmbH aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert (Förderkennzeichen 67K28481 / 01.10.2024 bis 31.03.2026).

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahme. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Gemeinde Parkstetten wird bei der Ausarbeitung der Kommunalen Wärmeplanung fachlich unterstützt durch:

ACHHAMMER engineering GmbH
Von-Miller-Straße 5
93092 Barbing
https://www.ach-eng.de/

Gemeinsames Treffen zwischen dem Planungsbüro, der Gemeindeverwaltung und den wichtigen örtlichen Akteuren zur Information über die Bearbeitung der Kommunalen Wärmeplanung und zum gegenseitigen Austausch. Beteiligt haben sich insbesondere der zuständige Bezirkskaminkehrer und Vertreter der SER Straubinger Stadtentwässerung und Straßenreinigung sowie der Energiegenossenschaft Reibersdorf eG.

Abstimmung des aktuellen Arbeitsstands

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Bei der kommunalen Wärmeplanung wird die gesamte Wärmeversorgung der Gemeinde Parkstetten erfasst und ein Plan entwickelt, wie diese zukünftig fossilfrei gestaltet werden kann. Die Gemeinde wird dabei in einzelne Gebiete aufgeteilt. Für die Teilgebiete wird jeweils aufgezeigt, wie eine klimafreundliche Wärmeversorgung aussehen könnte.

 

Dazu wird die Planung in vier Schritte unterteilt:

 

Schritt 1: Bestandsanalyse

Die Bestandanalyse besteht aus der Erfassung der Gebäude des Gemeindegebiets mit der jeweiligen Wärmeversorgung. Außerdem wird der jährliche Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen der aktuellen Wärmeversorgung ermittelt.

 

Schritt 2: Potenzialanalyse

Im nächsten Schritt werden die Möglichkeiten für eine klimafreundliche Wärmeversorgung untersucht. Dazu gehören erneuerbare Energien wie Erdwärme aus Geothermieanlagen oder Solarthermie, die Sonnenenergie in Wärme umwandelt. Auch unvermeidbare Abwärme aus Industrie oder anderen Quellen und Sanierungspotenziale werden in die Analyse einbezogen.

 

Schritt 3: Ziel-Szenario

Auf Basis der Analyse wird ein Szenario entwickelt, das den zukünftigen Wärmebedarf der Gemeinde beschreibt und aufzeigt, wie dieser mit erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden kann.

 

Schritt 4: konkrete Strategieentwicklung

Abschließend wird eine konkrete Strategie erarbeitet, um den Wärmebedarf zu senken und eine klimaneutrale Wärmeversorgung für Parkstetten zu ermöglichen.

 

Die kommunale Wärmeplanung informiert darüber, welche Wärmeversorgungsarten in den einzelnen Gemeindegebieten voraussichtlich verfügbar sein werden. Am Ende des Prozesses haben Bürgerinnen und Bürger mehr Orientierung für zukünftige Wärmeversorgungarten. Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer können so besser abschätzen, welche Investitionen in die Energieversorgung sinnvoll und wirtschaftlich sind – und wann der beste Zeitpunkt dafür ist.

Der Eigentümer / Betreiber der Heizungsanlage ist in seiner Entscheidung frei, ob und wann er seine Heizungsanlage saniert. Der Wärmeplan macht keine Vorgaben auf die Art und Weise einer Heizungssanierung bzw. den Zeitpunkt.

Steht ein Heizungsaustausch an, ist es in den meisten Fällen sinnvoll, schon jetzt auf eine Heizung mit erneuerbaren Energien umzusteigen. Das trägt zum Klimaschutz bei und wird zudem über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – derzeit bis zu 70% – finanziell unterstützt.

Für eine erste Einschätzung der eigenen Situation und der Verpflichtungen nach dem GEG empfehlen wir den Heizungsratgeber des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Alternativ können Sie die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale nutzen. 

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