Gemeinde Parkstetten|

Behandlungen von Bauvorhaben und Fußgängerüberweg

Parkstetten – Am vergangenen Dienstag, 03.11.2026, kamen Bürgermeister Martin Panten und die Mitglieder des Bau-, Verkehrs- und Umweltausschusses der Gemeinde Parkstetten zu einer Sitzung zusammen. Dabei ging es um verschiedene Bauvorhaben sowie verkehrsrechtliche Angelegenheiten.

Ein zentrales Thema der Sitzung war die Bauvoranfrage eines Bürgers bezüglich eines geplanten Dachgeschossausbaus in der Bajuwarenstraße. Der Bauherr bat um Prüfung, unter welchen Voraussetzungen eine Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplans „Mitterfeld IV“, in welchem ein Dachgeschossausbau grundsätzlich ausgeschlossen ist, möglich wäre. Der Ausschuss stellte jedoch einstimmig fest, dass eine solche Befreiung von dieser Festsetzung des Bebauungsplans nicht in Aussicht gestellt werden kann.

Ein Bauherr aus Parkstetten beabsichtigt im Ortsteil Haid den Anbau einer Hackschnitzelheizung mit einem dazugehörigen Bunker an ein bestehendes Holzlager. Dem Vorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Auch einem weiteren Bauvorhaben auf diesem Grundstück, dem Neubau eines Ponystalls mit Einzäunung, konnte der Ausschuss zustimmen. Allerdings sind bei diesem Vorhaben noch zusätzliche immissionsschutz- und wasserrechtlichen Aspekte von den zuständigen Fachstellen des Landratsamtes Straubing-Bogen zu prüfen.

Der Antrag auf Wiederaufstellung eines Verkehrsspiegels an der Einmündung „Am Weitzgraben“ in die Kreisstraße „Kößnacher Straße“ wurde dagegen vom Ausschuss abgelehnt.

Weiter befasste sich der Ausschuss mit einem Antrag auf Einrichtung eines Fußgängerüberweges im Bereich der Bushaltestelle „Schmiedfeld“ in der „Bogener Straße“. Da es sich hierbei um eine Kreisstraße handelt, liegt die Zuständigkeit beim Landratsamt Straubing-Bogen. Da nach derzeitigem Kenntnisstand die rechtlichen Voraussetzungen für einen Fußgängerüberweg, wie jeweils eine hohe Anzahl an Fahrzeugen und an querenden Fußgängern, nicht vorliegen, lehnte der Ausschuss den Antrag ab. Um die Verkehrssituation dennoch fundiert analysieren zu können, wurde die Durchführung von Messungen mittels des gemeindlichen Geschwindigkeitsmessgerät beschlossen.

Der Ausschuss stimmte zudem einer Bordsteinabsenkung im „Schmiedfeld“ zu, um die Zufahrt zu Stellplätzen eines Mehrfamilienhauses zu erleichtern. Weiter wurde vom Ausschuss das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren eingeleitet, um im Ortsteil „Stockmühle“ ein Teilstück eines öffentlichen Feld- und Waldweges, der keine öffentliche Bedeutung mehr hat, einzuziehen.

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