Im Beisein der Tourismusbeauftragten des Landkreises, Birgit von Byern, inspizierte die Geschäftsführerin des Vereins Europäischer Pilgerweg, Berta Altendorfer, am Donnerstag die Beschilderung und Umsetzung des Pilgerweges VIA NOVA in der Gemeinde Parkstetten. Dabei waren auch der Parkstettener Bürgermeister Martin Panten sowie die örtlichen VIA NOVA Beauftragten, Karl-Heinz Lorper und Christian Hentschel.

In Reibersdorf, das zu Parkstetten gehört, hat die Gemeinde auf dem Dorfplatz einen Pilgerrastplatz mit einem von der Firma SSR Mineralgestein GmbH gestifteten großen Granitfindling mit VIA NOVA-Hinweis, Trinkwasserzapfstelle und Sitzmöglichkeiten geschaffen.

Brandneu ist nun ein Hinweisschild mit einem QR-Code, dieser durch ein Smartphone gescannt wird und dadurch interessante Informationen liefert. Der QR-Code verweist auf einen Eintrag über die Gemeinde Parkstetten auf der Homepage www.pilgerweg-vianova.eu. Eine Audiodatei auf der Homepage informiert über die Geschichte und die Bauwerke in der Umgebung des Pilgerrastplatzes in Reibersdorf. Sie enthält auch eine kurze Meditation. Die Textvorlagen lieferten Konrad Rothammer und Karl-Heinz Lorper. 

Bereits 1200 Kilometer Wege gekennzeichnet

Berta Altendorfer, die vom Sitz des Vereins Europäischer Pilgerweg in Seeham bei Salzburg nach Reibersdorf gekommen war, zeigte sich hocherfreut über die tatkräftige Unterstützung durch Bürgermeister Panten und seinem Team bei der Umsetzung des Projekts. „66 Audiostationen gibt es auf dem Pilgerweg bereits und alle Gemeinden haben die Texte ehrenamtlich zur Verfügung gestellt“, sagte sie. 1200 Kilometer Wege seien bereits mit den knallgelben VIA NOVA-Schildern gekennzeichnet.

Der Europäische Pilgerweg VIA NOVA schlängle sich, immer verzweigt, vom böhmischen Wallfahrtszentrum Prybram über Passau nach St. Wolfgang im österreichischen Salzkammergut. Eine Route führe auch vom Kloster Weltenburg über Passau und Braunau an den Wolfgangsee. Die Wege böten den Pilgern nicht nur Sehenswürdigkeiten und sehenswerte Landschaften anhand der Strecke, sondern auch interessante Einblicke in die Geschichte der Regionen. Zudem erwarteten die Pilger tiefgründige Denkanstöße und sinnlich-spirituelle Erfahrungen für Körper und Geist.

Der VIA NOVA-Stein, Gemeindechronist Konrad Rothammer, VIA NOVA Beauftragter Karl-Heinz Lorper, die Tourismusbeauftragte des Landkreises Birgit v. Byern, die Geschäftsführerin vom Verein Europäischer Pilgerweg Berta Altendorfer, VIA NOVA Beauftragter Christian Hentschel, Bauhofleiter Sepp Gilch und Bürgermeister Martin Panten aus Parkstetten beim Schild mit dem QR-Code. (von links)

Foto: Gerda Blindzellner

Text: Konrad Rothammer