Bildunterschrift (Bildquelle: Gemeinde Parkstetten):
(v.l.n.r.: Geschäftsleitender Beamter der Gemeinde Wiesenfelden Marco Hecht, 1. Bürgermeister der Gemeinde Haibach Fritz Schötz, Florian Lintzmeyer vom Planungsbüro ifuplan, Parkstettener Gemeinderat Thomas Friedl, 1. Bürgermeister der Gemeinde Stallwang Max Dietl, 1. Bürgermeister der Gemeinde Perasdorf Thomas Schuster, Geschäftsleitender Beamter der Gemeinde Haibach Franz Jäger, Geschäftsleitende Beamtin der Gemeinde Parkstetten Jennifer Ebenbeck, 2. Bürgermeister der Gemeinde Schwarzach Bernhard Sträußl, 1. Bürgermeister der Gemeinde Mariaposching Martin Englmeier, 1. Bürgermeister der Gemeinde Niederwinkling Ludwig Waas, 1. Bürgermeister der Gemeinde Rattiszell Manfred Reiner und 1. Bürgermeister der Gemeinde Parkstetten Martin Panten)

Innenentwicklungspotenziale erkennen – Innen statt Außen

Im Parkstettener Rathaus fand am vergangenen Dienstag der Startschuss für den sogenannten Vitalitätscheck in neun weiteren Landkreisgemeinden statt. Die Gemeinden Haibach, Mariaposching, Niederwinkling, Parkstetten, Perasdorf, Rattiszell, Schwarzach, Stallwang und Wiesenfelden haben beschlossen, sich gemeinsam als Mitgliedsgemeinden der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „ILE nord23“ für alle Ortsteile über 50 Einwohnern einen Überblick über die Innenentwicklungspotenziale sowie Nahversorgungsstrukturen in ihrem Gemeindegebiet zu verschaffen. Innenentwicklungspotenziale sind unter anderem innerörtliche Baulücken, Nachverdichtungsmöglichkeiten und Leerstände oder Teilleerstände von Wohngebäuden und Hofstellen. Häufig sind innerhalb des bebauten Gemeindegebiets noch Baulücken vorhanden. Diese Grundstücke verfügen in der Regel bereits über ein Baurecht und wären damit auch bebaubar, um weiteren dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Oft werden diese Grundstücke von ihren Eigentümern zum Teil bereits seit vielen Jahrzehnten zurückbehalten. So sehen sich die Gemeinden gezwungen, immer wieder neu wertvolle landwirtschaftliche Flächen an den Ortsrändern als Bauland auszuweisen. Dies gilt es zu vermeiden, um nicht unnötig weitere Flächen zu versiegeln.

Fachlich unterstützt werden die neun Gemeinden dabei vom Münchner Planungsbüro „ifuplan“. Finanziell gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Unterstützung durch das das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern. Ergebnisse dieser Untersuchungen erhoffen sich die Gemeinden gegen Jahresende.