Konrad Rothammer zum Chronisten der Gemeinde Parkstetten bestellt

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2020 Konrad Rothammer zum ehrenamtlichen Gemeindechronisten bestellt. „Jede Stadt und jede Gemeinde braucht ein Gedächtnis, eine Chronik“ so Bürgermeister Martin Panten bei der Überreichung der Bestellungsurkunde an Konrad Rothammer. Konrad Rothammer ist gebürtiger Parkstettener, war 30 Jahre Mitglied des Gemeinderats, davon zwölf Jahre als 2. Bürgermeister, und langjähriges Mitglied im Redaktionsteam des Gemeindeboten, davon viele Jahre auch als dessen Koordinator. Daneben war Konrad Rothammer auch als freier Ortsberichterstatter für das „Straubinger Tagblatt“ für die Gemeinde unterwegs.

Seit vielen Jahren werden in der Gemeinde leider keine regelmäßigen Aufzeichnungen mehr für eine Chronik des Gemeindelebens geführt. Der letzte „Gemeindechronist“ mit umfassender Kenntnis von Parkstettens Geschichte und Geschichten und vor allem mit großer Leidenschaft war der ehemalige Gemeinderat Karl Ebenbeck. Er war es auch, der das 1982 von der Gemeinde herausgegebene „Heimatbuch der Gemeinde Parkstetten“ verantwortlich zusammenstellte. Seitdem im Juni 1999 der „Gemeindebote Parkstetten“ durch Karl Ebenbeck ins Leben gerufen wurde, dient der Gemeindebote in seiner Sammlung als Parkstettener Gemeindearchiv.

Aufgaben des Parkstettener Gemeindechronisten sind beispielsweise das Sichten, Ordnen und Bewahren des Gemeindearchivs im Rathaus, Veröffentlichungen zu geschichtlichen Themen aus dem Gemeindegebiet im „Gemeindeboten Parkstetten“, das Erstellen eines digitalen Nachschlagewerks zur Chronik geschichtlicher Ereignisse im Gemeindegebiet und über Parkstettener Persönlichkeiten sowie die Zusammenarbeit mit staatlichen und kommunalen Archivaren. Ob und wann es eventuell zu einer Aktualisierung und Neuauflage des „Heimatbuchs Parkstetten“ kommen könnte bleibt abzuwarten.

Bürgerinnen und Bürger, die historische Fotos besitzen oder Informationen und Geschichten aus und über das frühere Parkstetten wissen, können sich gerne an Konrad Rothammer oder die Gemeindeverwaltung wenden.