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Informationen zum Hochwasserschutz

Wasserwirtschaftsamt und RMD Wasserstraßen informieren über Hochwasserschutz

In der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Parkstetten am 15. Oktober 2015 informierten Uwe Kleber-Lerchbaumer vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf und Dr. Markus Fischer von der RMD Wasserstraßen GmbH über den aktuellen Stand in Sachen Hochwasserschutz und den damit einhergehenden Grunderwerb im Polder Parkstetten-Reibersdorf.

Die Fachleute erläuterten, dass vor dem Bau der technischen Hochwasserschutzanlagen – dazu zählen etwa Deiche, Schöpfwerke, Schutzmauern und Sielbauwerke – mit einem zeitlichem Vorlauf von etwa 1-2 Jahren vorgezogene ökologische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden müssen. So wird z.B. in Kürze mit der Errichtung mehrerer Reptilienhabitate im Bereich Deich Bräufeld begonnen, welche als Vorlauf für die Deichaufhöhung im Bereich Reibersdorf bis Alte Kinsach erforderlich sind.

Um mit der Umsetzung der geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen im Gemeindebereich Parkstetten möglichst zeitnah nach dem Planfeststellungsbescheid (das große Planfeststellungsverfahren läuft derzeit) beginnen zu können, war es das Ziel von WWA und RMD, mit weiteren, umfangreichen vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen noch im Herbst diesen Jahres zu beginnen. Hierzu wäre es allerdings die Verfügbarkeit der entsprechenden Grundstücke erforderlich gewesen. Die Bereitschaft bei den Eigentümern, die Flächen bereit zu stellen, war trotz intensiver Bemühungen seitens der RMD bislang großteils leider nicht sehr hoch. Zwar konnten mittlerweile einige Grundstücke erworben werden und es zeichnen sich zusehends positive Tendenzen ab, noch werden aber deutlich mehr Grundstücke benötigt. Diese liegen v.a. im Bereich östlich des geplanten Lenach-Deiches. 

Auch die Vertragsabschlüsse für die auf freiwilliger Basis laufenden, sogenannten Produktionsintegrierten Ausgleichsmaßnahmen (PIK) laufen hier nur schleppend. Ursache sei, dass viele Grundstückseigentümer die dort geplanten Ausgleichsmaßnahmen aber auch v.a. das dort mit gleichem Schutzgrad wie im Ist-Zustand verbleibende Überschwemmungsgebiet ablehnen. Diese Maßnahme sei jedoch für den Unterlieger-Nachweis und damit der Genehmigungsfähigkeit des Projektes zwingend erforderlich. An dem Konzept halte daher die RMD mit voller Unterstützung der Wasserwirtschaftsverwaltung fest. Fehlende Grundstücke für die vorlaufenden ökologischen Maßnahmen schlagen eins zu eins auf den geplanten Baubeginn des Hochwasserschutzes durch. Von Aussagen einzelner in der Region solle man sich nicht beirren lassen. Kleber-Lerchbaumer und Fischer hoffen, dass der inzwischen leicht erkennbare positive Trend bei der Akzeptanz der Maßnahmen anhält und sich dadurch die Grunderwerbs- und PIK-Verhandlungen erleichtern. 

Kleber-Lerchbaumer und Fischer dankten Bürgermeister Krempl für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung beim Ankauf der dringend benötigten Grundstücke. Auch mit der Stadt Bogen erfolgen mittlerweile positive Gespräche hinsichtlich des für beide Seiten erforderlichen Grunderwerbs.   

Um den aktuell anvisierten (und bereits verschobenen) Baubeginn im Herbst 2017 halten zu können, prüfen derzeit die Projektverantwortlichen, ob die Vorlaufzeiten der ökologischen Maßnahmen verkürzt werden können. Dies müssten jedoch in das Planfeststellungsverfahren eingebracht werden und würde, so die Einschätzung der Experten, wiederum zu zusätzlichen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen führen. Dies sei auch der Fall, sollten die PIK-Verträge auf freiwilliger Basis nicht geschlossen werden können. 

 
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