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Info-Veranstaltung: Sicherung von Heizöltanks

(gem) Wie sehr das Thema „Sicherung von Heizöltanks in Überschwemmungsgebieten“ den Bürgern auf den Nägeln brennt, zeigte die gut besuchte Turnhalle in Parkstetten am Donnerstag, 23. Oktober 2014. Etwa 150 interessierte Bürger folgten der Einladung der Gemeinde Parkstetten, die zu dieser Veranstaltung die kompetenten Fachleute des Landratsamtes Straubing-Bogen, Regierungsrat Hölzl mit seinen Sachbearbeitern/-innen, eingeladen hatte.

 
Regierungsrat Hölzl bedankte sich zunächst bei Bürgermeister Krempl für die Einladung. So habe er die Möglichkeit, den Bürgern die Notwendigkeit der Sicherung der Heizöltanks darzustellen, um dann gemeinsam dieses schwierige und meist auch kostspielige Problem zu lösen.  Er wies in seinem Vortrag auch darauf hin, dass das Landratsamt keinerlei Spielraum habe, den für die Umsetzung verbindlichen Termin – Juni 2015 – hinauszuschieben.
 
In der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist festgelegt, dass derartige Anlagen nur aufgestellt, errichtet oder betrieben werden dürfen, wenn
 
1. sie so aufgestellt sind, dass sie vom Hochwasser nicht erreicht werden können

oder

2. so gesichert sind, dass sie bei Hochwasser nicht aufschwimmen oder ihre Lage verändern

und

3. so aufgestellt sind, dass bei Hochwasser kein Wasser in Entlüftung-, Befüll- oder sonstige Öffnungen eindringen kann und eine mechanische Beschädigung z.B. durch Treibgut
oder Eisstau ausgeschlossen ist.  
 
Bürgermeister Krempl  stellte dar, dass die Gemeinde bemüht sei, die betroffenen Bürger in nächster Zeit keinesfalls mit diesen Problemen allein zu lassen, sondern, soweit es geht, Hilfestellung zu geben.  Von der Gemeinde wurde zunächst abgewartet, eine  Info-Veranstaltung abzuhalten, bis neues HW100 Kartenmaterial vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf  vorliegt, weil nunmehr von den im November 2013 vom Landratsamt angeschriebenen 540 Bürgerinnen und Bürger jetzt noch 177 Hausbesitzer übrig geblieben sind, bei denen Handlungsbedarf besteht.
 
Von der Gemeinde werden in Kürze die Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, die in Grenzbereichen wohnen und bei denen die Heizöltanks bis zu 1,20 cm unter der HW100 Quote von 319,20 liegen. Von diesen Grundstückseigentümern ist auf jeden Fall dem Landratsamt eine Einmessbescheinigung vorzulegen.  Liegt der Heizöltank nach dieser Bescheinigung über HW100 ist die Angelegenheit erledigt. Liegt er unter HW100 ist mit einem Sachverständigen oder einer Fachfirma zu klären, wie der Tank gesichert werden kann. Nach Sicherung der Tanks ist dann eine Abnahmebescheinigung des Sachverständigen dem Landratsamt vorzulegen. Eine weitere Möglichkeit ist selbstverständlich die Umstellung auf ein anderes Heizsystem. Hier ist dem Landratsamt eine schriftliche Bestätigung über die Heizungsumstellung vorzulegen. 
 
Am Schlimmsten betroffen sind die Reibersdorfer Bürger, da hier aufgrund der Überschwemmungshöhe alle Grundstückseigentümer nachrüsten müssen. Die Gemeinde ist derzeit bemüht, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, ob es zweckmäßig wäre, im  Ortsteil Reibersdorf ein Nahwärmenetz aufzubauen und die bestehende Biogasanlage in Roithof miteinzubinden.  Deshalb werden in Kürze die Reibersdorfer Bürger angeschrieben, ob sie an einer derartigen  Lösung interessiert sind. Zum jetzigen Zeitpunkt können natürlich noch keine Aussagen über Kosten gemacht werden.  Die Gemeinde wird auch versuchen, mit einigen Sachverständigen Rahmenverträge abzuschließen, damit die Sachverständigenkosten für die Bürger nicht allzu hoch werden. Von Seiten der Gemeinde und des Landratsamtes wurde nochmals zugesichert, den Bürgern soweit möglich Hilfestellungen zu geben, wobei das Landratsamt auch jederzeit bereit ist, Fragen zu diesem Thema  zu beantworten.
 
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung hatten Firmen die Gelegenheit, alternative Heizsysteme vorzustellen. 
 
 
v.li. Bürgermeister Heinrich Krempl mit den Fachkräften des Landratsamtes Straubing-Bogen und Geschäftsleitender Beamtin Sylvia Foidl
 

 

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