Aktuelles
Veranstaltungen
Breitbandausbau
Hochwasserschutz
Gemeindebote
Allgemeine Informationen
Kontakt / Anfahrt
Aktuelle Veranstaltungen

Adventsbasar
Kath. Frauenbund 
am 26.11., 13 Uhr, Pfarrheim, Straubinger Str. 6


Grünes Kino
Film "Schafnase, Saibling und Totleger - Leben is(s)t Vielfalt"
Grüne Alternative Parkstetten
am 28.11., 19.30 Uhr, Rathauseck, Schulstraße 3


Seniorenrunde
Seniorenteam Pfarrei
am 29.11., 13.30 Uhr, Pfarrheim


Schnuppertraining Schwimmkurs
Wasserwacht Parkstetten
am 1.12., 19.30 Uhr bis 21 Uhr, Hallenbad Bogen
Anmeldung unter E-Mail: christine-sucker@web.de


Weihnachtszauber
Obst- u. Gartenbauverein
am 2.12., ab 16 Uhr, Pausenhof Schule, Harthofer Str. 13

Info für alle Inhaber einer Ehrenamtskarte

zu den Infos

Öffnungszeiten Gemeinde
Montag bis 
Freitag
Dienstag
Donnerstag   
08.00 - 12.00 Uhr

13.00 - 17.00 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr
Kontakt
Rathaus Parkstetten
Schulstraße 3
94365 Parkstetten

Telefon:
Telefax:

09421 / 99 33 - 0
09421 / 99 33 - 21
gemeinde@parkstetten.de

Zum Kontaktformular / Anfahrt
zurück
Vorträge in Parkstetten

Hier finden Sie Vorträge, Infoveranstaltungen und Filmvorführungen ...

 



16. Grünes Kino am Dienstag, 28. November 2017, 19.30 Uhr im Rathauseck, Schulstraße 3, 94365 Parkstetten. Film "Schafnase, Saibling und Totleger - Leben is(s)t Vielfalt"

Bereits zum sechzehnten mal lädt der Gemeinderat und Initiator des „GRÜNEN KINOS“, Jörg Bachinger, alle Interessierten nach Parkstetten zum Filmabend ein. Zu erfahren ist dieses mal unter anderem, dass eine Schafnase nicht nur das vordere, knubbelige Ende eines wolligen Nutztieres, sondern auch der Name einer alten heimischen Apfelsorte ist. Saiblinge sind einheimische Fische und Totleger heißt eine heute gefährdete Hühnerrasse, die über 400 Jahre zurückverfolgt werden kann. 

Unsere Supermärkte sind bunt gefüllt mit den unterschiedlichsten Produkten. Gerade Fertiggerichte lassen oft das ursprüngliche Produkt kaum noch erkennen. Im Durchschnitt verspeist jeder Bundesbürger rund 60 kg Kartoffeln im Jahr - in Form von Pommes Frites, Kroketten und Kartoffelpuffern. Welche Kartoffelsorte dahintersteckt, weiß kaum jemand. Und wer in der Gemüseabteilung nicht genau hinsieht, weiß oftmals nicht, dass es überhaupt mehrere Kartoffelsorten mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften gibt. Hätten Sie gedacht, dass in Deutschland ca. 1.500 Apfelsorten bekannt sind, dass Sie aus ungefähr 200 Kartoffelsorten wählen können oder dass rund 20 verschiedene einheimische Rinderrassen auf Deutschlands Wiesen grasen? 

Ganz schön paradox: Ständig kommen neue Produkte in den Lebensmittelhandel und gleichzeitig schwindet die Vielfalt in der Land(wirt)schaft. Einheitsgeschmack statt Geschmacksvielfalt ist die Folge. So entgehen uns viele sinnliche Entdeckungen. Das Wissen um alte Pflanzenarten und -sorten oder regionale Nutztierrassen geht verloren. Viele der früher vielseitig genutzten Tierrassen sind ausgestorben oder akut vom Aussterben bedroht. 

"Bamberger Hörnchen" und "Blaue Schweden"
Es gibt Ökobäuerinnen und Ökobauern, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen und die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren fördern. Sie bauen die Kartoffelsorten "Bamberger Hörnchen" oder "Blaue Schweden" und Rodelika-Möhren an, sie ernten wieder Zwetschgen und Mirabellen von Streuobstwiesen und lassen Bunte Bentheimer im Schlamm wühlen. 

Auf unseren intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen finden heute viele Tier- und Pflanzenarten keine Heimat mehr. Weniger bekannt ist, dass auch die Zahl unserer Nutztierrassen und Kulturpflanzensorten dramatisch zurückgegangen ist. So gibt es heutzutage sogar Rote Listen für Nutztiere und "Gefährdete Nutztierarten des Jahres". Dazu gehören Pekingente, regionale Rinderrassen und unbekannte Wolltiere wie das Deutsche Karakul - eine 4500 Jahre alte Schafrasse. Da Biobetriebe Vielfalt und Regionalität schätzen und brauchen, züchten und erhalten einige von ihnen alte Haustierrassen.

Einheitsrassen in der Landwirtschaft
Schweine der Rasse Bunte Bentheimer stuft die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen als "extrem gefährdet" ein. Auf vielen Ökohöfen werden sie wieder gezüchtet und gemästet. 

In unseren Ställen stehen immer mehr Einheitsrassen und Spezialisten: Hielt man früher zum Beispiel Rinder, die sowohl für die Milch- als auch die Fleischerzeugung genutzt und zudem auf dem Acker eingesetzt werden konnten (eine sogenannte Dreinutzungsrasse), stehen an deren Stelle nun Hochleistungsrassen im Stall. Diese sind meist nur für eine Nutzungsrichtung, beispielsweise zur Fleischproduktion, geeignet. So gibt es beispielsweise Fleischrinderrassen wie Angus und Charolais und Milchviehrassen wie Deutsche Holstein. Bei den Schweinen haben sich speziell gezüchtete Hybridrassen durchgesetzt.

Die biologische Vielfalt in der Land- und Fischereiwirtschaft ist die Basis für Lebensmittelproduktion, züchterische Weiterentwicklung und damit auch die Grundlage unserer Ernährung. Allerdings ist trotz der anerkannten Bedeutung und der Notwendigkeit zur nachhaltigen biologischen Nutzung und Erhaltung dieser Vielfalt weltweit ein dramatischer Verlust von Rassen und Arten zu verzeichnen. Die Ursachen dafür und die dringend erforderlichen Erhaltungsmaßnahmen sind allerdings der Öffentlichkeit bislang nicht ausreichend bekannt. Der Film zeigt, wo uns diese Vielfalt an Pflanzensorten, Tierrassen und Fischarten im täglichen Leben begegnet, wo man gezielt nach ihr suchen kann, wie sie entstanden ist und was getan werden kann, um sie nachhaltig zu schützen. 

Letztlich kann jeder selbst seinen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten: durch kaufen und aufessen! 

Wer die Erhaltungsarbeit der engagierten Landwirtinnen und Landwirte unterstützen möchte, sollte deren Angebote nutzen. Einfach beim nächsten Einkauf auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen gezielt nach Fleisch vom Glanrind oder Gelbvieh, nach Schinken vom Deutschen Sattelschwein und Schnitzel vom Schwäbisch-Hällischen Schwein oder nach Ziegenkäse aus der Region fragen. Das hilft der Artenvielfalt in der heimischen Landwirtschaft. Im Gegenzug bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Geschmacksvielfalt und neue Genusserlebebnisse.

Der 2009 von Michael Blaschke und  Theo Knepper gedrehte Film hat eine Laufzeit von  38 Minuten und wird – bei freiem Eintritt – am 28. November 2017 um 19.30 Uhr im Rathauseck (Schulstraße) in Parkstetten gezeigt.

Veranstalter: Grüne Alternative Parkstetten 
Ansprechpartner bei Fragen: Jörg Bachinger, Tel. 09421 789091, E-Mail: DIE-GRUENEN@jb-kunst.de

 


 

Frauenfrühstück mit Vortrag "Lerne langsamer zu leben", Referent: Bernhard Suttner

am Samstag, 20. Januar 2018, um 9 Uhr im Pfarrheim Parkstetten, Straubinger Straße 6, 94365 Parkstetten.

Anmeldung bei D. Pscheidl (Tel. 21314) oder bei E. Tumat (Tel. 10547)

Veranstalter: Katholischer Frauenbund Parkstetten
 


17. Grünes Kino am Dienstag, 6. Februar 2018, 19.30 Uhr im Rathauseck, Schulstraße 3, 94365 Parkstetten. Film „Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen“

Was, wenn es eine Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? 

Da ziehen sie also los: Autor und Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent. Fliegen um den Erdball, um mit einem Film die Welt zu retten. Fliegen. Klar, erst mal tonnenweise CO2 in die Luft blasen! Und unterwegs Kaffee aus To-go-Bechern schlürfen, wie in einigen Bildern zu sehen, ganz toll! Haben diese gutmenschelnden Künstlertypen nichts anderes zu tun, als in der x-ten Weltverbesserungsdoku eine grünere Zukunft herbeizufantasieren? 

Es kann passieren, dass man Filme wie Tomorrow ablehnt. Liegt es an dem Film und seinen Protagonisten? Oder ist man es einfach satt, zunehmend häufig an den scheinbar kurz bevorstehenden Weltuntergang erinnert zu werden?

Das mag überspitzt formuliert sein. Dass sich aber im Kino und auf entsprechenden Portalen im Netz seit Jahren Dokumentarfilme drängeln, die den Zustand der Welt beklagen, ist mehr als ein Gefühl. 

Mittlerweile gibt es zu beinahe jedem Umweltthema einen Film, der wachrütteln und neue Wege aufzeigen will. Von der Biolandwirtschaft über die Fischerei, von der Energiewende über eine nachhaltige Wirtschaftsweise bis zur Zukunft des Verkehrs: wohlmeinende Aufklärung allerorten. 

Tomorrow versucht nun nicht weniger als eine Synthese dieser Themen, auf dass unsere Zivilisation, wie von zwei US-Forschern in der Zeitschrift Nature vorhersagt, doch nicht in 40 Jahren zusammenbreche. Diese Prognose nehmen Cyril Dion und Mélanie Laurent, die für ihren Film (115 Minuten) in Frankreich mit dem César für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurden, zum Ausgangspunkt, um in fünf Kapiteln Menschen, Firmen und Städte zu zeigen, die andere, schonendere, nachhaltigere Wege gehen. 

Überraschender Sog des Positiven
Liegt es an der schieren Menge positiver Beispiele oder an der geschickten dramaturgischen Verzahnung der Kapitel Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung? Tatsache ist, dass man als Zuschauer eine anfängliche Abwehrhaltung nach und nach aufgeben kann und staunt: wie kunstvoll zwei Aktivisten eine kleine Fläche Land mit den Händen bearbeiten und so einen höheren Ertrag pro Quadratmeter erzielen als ein konventionell arbeitender Bauer mit seinen Traktoren; wie es San Francisco innerhalb weniger Jahre geschafft hat, 80 Prozent seiner Abfälle wiederzuverwerten; wie konsequent Kopenhagen auf Radverkehr und alternative Energien setzt; und wie alternative Währungen in einigen Regionen Englands dazu beitragen, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen. 

In den meisten Bereichen hilft Vielfältigkeit. Es gibt nicht den einen richtigen Weg in eine grünere Zukunft, sondern viele unterschiedliche Ansätze, die zusammengenommen effektiv sind. Sicher, es dürfen Zweifel bleiben, ob es sich bei den gezeigten Beispielen um mehr als vereinzelte Inseln handelt, die nur bedingt Chance haben werden gegen den Druck der Globalisierung und die Praktiken von Großkonzernen. Aber Dokumentarfilme wie Tomorrow können einen überraschenden Sog entwickeln, der den endlosen bad news starke positive Botschaften entgegensetzt. Hat sich also in diesem Fall doch gelohnt, diese unverantwortliche Vielfliegerei. 

Alle Interessierte – jeglicher Gesinnung und Colour – sind bei freiem Eintritt herzlich eingeladen!

Veranstalter: Grüne Alternative Parkstetten 
Ansprechpartner bei Fragen: Jörg Bachinger, Tel. 09421 789091, E-Mail: DIE-GRUENEN@jb-kunst.de


Grünes Kino - Termine für 2018

Dienstag, 10. April 2018
Dienstag, 5. Juni 2018
Dienstag, 2. Oktober 2018
Dienstag, 27. November 2018

jeweils 19.30 Uhr im Rathauseck, Schulstraße 3, 94365 Parkstetten. Informationen zu den einzelnen Filmen werden zeitnah bekanntgegeben. 

Veranstalter: Grüne Alternative Parkstetten
Ansprechpartner bei Fragen: Jörg Bachinger, Tel. 09421 789091, E-Mail: DIE-GRUENEN@jb-kunst.de
 

 

Seite drucken
Zurück