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am 24.5., 13.30 Uhr; Pfarrheim


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Grünes Kino - Film "Die Kriegerin"
Grüne Alternative Parkstetten
am 30.5., 19.30 Uhr; Rathauseck


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Vorträge in Parkstetten

Hier finden Sie Vorträge, Infoveranstaltungen und Filmvorführungen ...

 

Bereits zum dreizehnten Mal lädt Jörg Bachinger, Gemeinderat und Initiator des GRÜNEN KINOS, nach Parkstetten ein. Am Dienstag 30. Mai zeigt er – bei freiem Eintritt – im Rathauseck (Schulstraße) um 19.30 Uhr den Film „Die Kriegerin“ (freigegeben ab 12 Jahren, zu empfehlen ab 16 Jahren). 

 

Der Film "Die Kriegerin" - ein Spielfilm über die Neonazi-Szene in Deutschland

Die 20-jährige Marisa ist Teil einer neonazistischen Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt im ländlichen Raum. Ihr Leben ist geprägt von Hass auf Migranten, Juden, die Polizei und eigentlich jeden, der nicht in ihr Weltbild passt. Körperliche Gewalt spielt eine zentrale Rolle im Alltag der Clique, der auch ihr Freund Sandro angehört. Nachdem die Gruppe an einem Badesee die beiden afghanischen Asylbewerber Jamil und Rasul fremdenfeindlich beschimpft und erniedrigt, entsteht ein Streit, in dessen Folge Marisa Jamil und Rasul mit ihrem Auto rammt und Jamil schwer verletzt. Nicht zuletzt auch weil Rasul danach in dem örtlichen Supermarkt, in dem Marisa zusammen mit ihrer Mutter als Kassiererin arbeitet, auftaucht, um Essen bittet und ihr seine hilflose Lage schildert, bekommt sie Gewissensbisse und beginnt, Rasul zunächst mit Essen und einem Schlafplatz sowie später auch in dessen Vorhaben, zu seiner Familie nach Schweden zu fahren, zu unterstützen. Parallel zu Marisas allmählichem Ausstieg aus der Szene findet dagegen die 15-jährige, aus bürgerlichem Haus stammende Svenja verstärkt Anschluss zur Neonazi-Szene, lernt Marisa auf einer Neonazi-Party kennen und ist ab diesem Zeitpunkt akzeptiertes Mitglied der Clique. Marisa, die ihr von Hass und Gewalt dominiertes Umfeld und ihre patriarchal geprägte Beziehung zu ihrem Freund immer mehr in Frage stellt, bleibt schließlich nur die Wahl eines plötzlichen und radikalen Bruchs mit ihrem ehemaligen Leben.

Nachdem sie Kontakt zu einer Schleuserbande aufgenommen hat, bricht sie auf zu der Wohnung, in der sich die Neonazi-Szene des Orts sammelt. An der Haustür kommt es zu einer Konfrontation mit Marisas Mutter, die sie anfleht, sie nicht zu verlassen, und schließlich schildert, wie ihr Vater sie misshandelte, als er von ihrer Schwangerschaft erfuhr. Erst als Marisa geboren war, akzeptierte der Großvater die Enkelin und indoktrinierte sie als Kind, wie sich in den späten Sequenzen des Films herausstellt, mit der Propaganda des NS-Regimes und dessen Judenfeindlichkeit. Den Juden warf er anhaltende Geschichtsverzerrung vor und betrieb damit Holocaustleugnung. Im Verlauf des Films verstirbt er.

Marisa verlässt ihr Elternhaus dennoch, schlägt ihren Freund und einen weiteren Neonazi mit einem Baseballschläger zusammen und fährt mit Svenja und Rasul zu einem Treffpunkt an der Ostsee, von wo aus Rasul mit der Schleuserbande nach Schweden gelangen soll. Zur Bezahlung dient das Geld, das Svenja ihren Eltern vor ihrer Flucht aus dem Elternhaus gestohlen hat. Es kommt zur Übergabe, und Rasul wird mit einem Boot weggebracht. Svenja hat zwischenzeitlich aber den Aufenthaltsort an Sandro verraten. Er spürt Marisa am Strand auf und schießt ihr in die Brust. Marisa stirbt kurz darauf am Strand unter den Augen von Svenja, die erst jetzt begreift, in welche Kreise sie tatsächlich geraten ist.

Gedreht wurde der Film im August und September 2010 in den neuen Bundesländern. Es ist David Wnendts Regiedebüt und sein Diplomfilm.  Dem Film ging eine zweijährige Recherche voraus, währenddessen sich der Regisseur intensiv mit der Szene auseinandersetzte und Interviews mit Neo-Nazi-Gang-Mitgliedern führte. Marisas Charakter wurde von wahren Gegebenheiten inspiriert. 

Die gewaltverherrlichenden Nazisongs für Kriegerin schrieb der Musiker Johannes Repka speziell für den Soundtrack und spielte sie mit Mitgliedern von Oi!-Punk-Bands ein. Die Musiker distanzieren sich im Abspann von den Liedern. Eine Veröffentlichung der Stücke ohne Filmbilder wurde vertraglich ausgeschlossen.

Zu empfehlen ist dieser vielfach ausgezeichnete Film ab 16 Jahren.


Grünes Kino: Kino im Grünen - Ein Filmfest für die ganze Familie

Zum 14. GRÜNEN KINO Ende Juli lässt sich Initiator Jörg Bachinger etwas Besonderes einfallen: ein kleines Filmfest für die ganze Familie. So werden dieses Mal – bei freiem Eintritt – gleich drei Filme gezeigt und dies sogar als Open Air im Mehrgenerationenpark: GRÜNES KINO IM GRÜNEN.

Gezeigt werden für die ganz Kleinen am Nachmittag Episoden vom kleinen Maulwurf, am späten Nachmittag der Film Belle & Sebastian und am Abend der Hauptfilm: Le Havre.

Am Nachmittag für die Kleinsten und Maulwurf-begeisterte Erwachsene:
Authentischer und treuer Held

Der kleine Maulwurf von Zdenek Miler ist ein poetischer Naturfreund, dessen unvoreingenommene Neugier ihn ständig in neue Abenteuer stürzt. Seine Erlebnisse regen zum Nachdenken über alltägliche Rücksichtslosigkeiten an. Der international beliebte Charakter ist ein authentischer und treuer Held, der das Unrecht engagiert bekämpft. Einzigartig machen ihn auch der unnachahmliche Illustrationsstil und seine lange Bildschirmpräsenz – er ist eindeutig zu den Klassikern zu zählen. 

Der kleine Maulwurf, die bekannte Zeichentrickfigur aus der „Sendung mit der Maus“ (seit 1972), erlebt und entdeckt sehr viel. Ob als Maler oder im Karneval – eine Stunde seiner schönsten Abenteuer als Kino mit hohem Unterhaltungswert für die ganze Familie. 

 

Am frühen Abend für alle Natur-, Tier- und Menschenfreunde: 
BELLE & SEBASTIAN 

Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian. Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen. Ein Film von Nicolas VANIER, 95 min., Freigegeben ab 0 Jahren

 

Am Abend der Kaurismäki-Film "Le Havre" - Ein Hafen der Brüderlichkeit, mitten in Europa

Aki Kaurismäki erzählt in „Le Havre“ eine Geschichte ganz von dieser Welt. Er lädt damit den Zuschauer zu einer Reise in die Welt der Nächstenliebe ein. Aki Kaurismäki hat ein Märchen gedreht. Der Welt hält er keinen Spiegel vor, sondern eine Gegenwelt. Es war einmal in Kaurismäki-Land. Die Helden sind einfache, freundliche Leute, sie leben in einem beschaulichen, bilderbuchbunten Universum. Grüner Zaun, blaue Tür, rotes Kleid, gelber Pulli, leuchtende Farben wie aus dem Jenseits. Hier in „Le Havre“ an der nordfranzösischen Küste wohnt Marcel Marx mit seiner Frau Arletty. Marx war einmal ein Bohemien in Paris, jetzt ist er Schuhputzer. Mit einem asiatischen Kollegen wartet er am Bahnhof auf Kundschaft. Aber die Leute tragen Turnschuhe, und wer mit Lederschuhen und Aktenkoffer ankommt, entpuppt sich als Gangster. Das kleine Haus mit dem Kirschbaum davor. Die Bäckerei, der Gemüseladen, die Bar. Die Frau in der Küche. Laila, der Hund. „Le Havre“ sieht nach naiver Malerei aus, aber Vorsicht, das Märchen hat es in sich. 

Die Menschen in „Le Havre“ sprechen wenig, jede Begegnung, jede Kameraeinstellung wird aufs Nötigste stilisiert. Die Liebe: eine Rose. Der Feierabend: Zigarettenrauch, ein Drink, drei Oliven. Der Liebeskummer: fünf leere Schnapsgläser auf dem Tresen. „Le Havre“ beschwört, was es vielleicht niemals gab: einen Hafen der Brüderlichkeit, mitten in Europa. 

Laufzeit 94min., freigegeben ab 0 Jahre.

 

Das Kino im Grünen findet im Juli 2017 statt. Der genaue Termin des Filmfestes und die Zeiten der einzelnen Filme werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Termine fürs GRÜNE KINO 2017:  26. September 2017, 28. November 2017

Veranstalter: Grüne Alternative Parkstetten


Ein Vortrag zum Thema Diabetes findet am Mittwoch, 8. November 2017, um 14 Uhr im Pfarrheim Parkstetten statt. Referentin: Dr. med. Renate Waas, Diabetologin. 

Veranstalter: Seniorenteam Pfarrei

 

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